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Ja zum Meisterbrief

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Der Meisterbrief: Rüstzeug für modernes Unternehmertum, Garant für fachliche Kompetenz, Inbegriff von Verbraucherschutz und Schlüsselinstrument in der beruflichen Bildung – eine echte Erfolgsgeschichte. Handwerkerinnen und Handwerker, die nach der erfolgreichen Gesellenprüfung die Meisterqualifikation erwerben, leisten in mehrfacher Hinsicht Herausragendes: Zum Unternehmertum in besonderer Weise befähigt, sind Meisterbetriebe eine zentrale Säule des Mittelstands und der deutschen Volkswirtschaft. Verbraucher können sich auf das, was vom Meister kommt, verlassen. Ein Meisterbetrieb weiß, wie er mit gefahrgeneigten Tätigkeiten umzugehen hat und wie er die Sicherheit auf der Baustelle garantieren kann. Und er bringt jungen Menschen sein Handwerk bei und sorgt so dafür, dass es auch in Zukunft noch Fachkräfte in seinem Beruf gibt. Seit der Novellierung der Handwerksordnung im Jahr 2004 darf sich in den betroffenen Gewerken jeder und jede selbstständig machen – ganz gleich, ob dafür das fachliche Know How vorliegt. In den vier Bauberufen Fliesenleger, Estrichleger, Beton-/ Werksteinhersteller und Parkettleger hat das zu dramatischen Fehlentwicklungen geführt. Verbraucher leiden unter mangelhaft ausgeführten Arbeiten, die von Betrieben ohne Qualifikation erbracht werden. Außerdem droht das Ausbildungswesen in den betroffenen Gewerken vollends geschädigt zu werden – ein fatales Signal angesichts der Tatsache, dass die duale Ausbildung international geachtet und geschätzt wird. Daher setzt sich der Zentralverband Deutsches Baugewerbe für die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den baugewerblichen Berufen ein. Das gilt für das Fliesenlegerhandwerk, das Estrichlegerhandwerk, das Handwerk der Beton-/Werksteinhersteller sowie das Parkettlegerhandwerk. 

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